Wie waren die letzten Begegnungen?

Wie waren die letzten Begegnungen?

hier gibt es einige Informationen zu den letzten Begegnungen

Delegationsreise 2011 - Neue Gesichter im Senegal

auf den Feldern in Affiniam
Abschied mit selbstgeflochtenen Geschenken

Viele neue Gesichter trafen sich im März 2011 im Senegal.

Aus Bayern waren Monika Aigner (Referentin für Internationales), Martina Kobras (damals Mitglied des AKIS) und Michael Biermeier (damals ehrenamtlicher Landesvorstand) angereist, um den Senegal kennenzulernen und vor allem die neu gewählte Vorstandschaft der UJRCS zu treffen.

Die Reise führte von Dakar nach Thies, wo ein Besuch auf der Partnerschaftsplantage Pflicht war.

Die wichtigen Tage der Reise verbrachte die Gruppe zusammen mit Delphine Coly, der Präsidentin der UJRCS in deren Heimatdiözsese Ziguinchor.

So besuchten sie Ortsgruppen in Mlomp und Affiniam und bekamen eine Ahnung vom Leben der senegalischen Jugendlichen im ländlichen Raum.

Dorthin kam dann auch der Rest der Vorstandschaft, um zusammen mit Monika, Martina und Michael über die Partnerschaft und die Zukunft zu sprechen.

 

weitere Fotos zur Delegationsreise 2011 findet ihr hier

Workcamp 2009 in Bayern

Vom wackligen Anfang bis zum starken Ende – das Workcamp 2009


Vom 1. bis zum 22. September waren sechs Mitglieder der senegalesischen Landjugend (UJRCS) zu Gast bei ihren langjährigen Partnern in Bayern. Trotz oder gerade wegen Hindernissen beim Start erlebten die Beteiligten drei Wochen lang ein rundum gelungenes Workcamp mit Arbeitswoche auf bayrischen Bauernhöfen.


Die Kennenlernwoche in Wambach machte deutlich, dass das Warten und jeder verlorener Nerv sich gelohnt haben. Ein erlebnispädagogischer Tag ließ die senegalesischen und bayerischen jungen Erwachsenen Berührungsängste verlieren und Sprachbarrieren überwinden. Neben Ortsgruppenbesuchen in Truchtlaching und Wambach stand auch ein Besuch beim Landesvorstand Waste Meier an, der mit der Saugkraft seiner Melkmaschine für Stimmung sorgte. Schuhplatteln mit den Truchtlachingern und afrikanische Rhythmen mit Schokobrunnen am Abend des internationalen Arbeitskreises rundeten sowohl die Woche als auch die Hüften ab. Nach dieser ereignisreichen Woche wurden die sechs Senegalesen auf drei Bauernhöfe aufgeteilt. Sinn dieser Woche war es, ihnen das bayrische Landleben zu zeigen und erlebbar zu machen. In dieser Zeit arbeiteten die Jugendlichen gemeinsam auf dem Hof mit, z.B. wurde Obst geerntet, Kühe gemolken und Ställe ausgemistet. Aber nicht nur Stallarbeit stand auf dem Programm, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hängten sich auch in die Öffentlichkeitsarbeit. Zeitung, Radio und Fernsehen berichteten vom Workcamp. In Regensburg war es aus mit der ländlichen Ruhe: Dort feierten die Workcamp’ler gemeinsam mit dem Diözesanverband das 60jährige Jubiläum. Am nächsten Tag führte Barbara Baumer, Vorsitzende der KLJB Regensburg, zur besten Eisdiele Regensburgs. So gestärkt ging es in die Partnerschaftswoche in Fiegenstall, wo als nächstes kulinarisches Zuckerl ein Buffet mit bayerischen Spezialitäten auf die Jugendlichen wartete. In Fiegenstall wurde die Zeit für einen Studienteil zu „katholisch Sein in Bayern und im Senegal“ genutzt, der zu vielen überraschenden Erkenntnissen führte  und das gegenseitige Verständnis erhöhte. Die Unterschiede der Partner und vor allem die gemeinsamen Ideen für die Zukunft der Partnerschaft standen im Mittelpunkt der Gespräche, zu denen der Landesvorstand und Carolin Grieshop von der MIJARC-Weltebene anreisten.

 

 

Wieder in München wurde die Partnerschaft im Hier und Jetzt genossen: Auf dem Flohmarkt wurden  die letzten Mitbringsel gehandelt und in der Innenstadt sogar der alte Peter erstiegen. Die Lebensfeier an der Landesstelle, der Abend in der Disco und die unvergesslichen Stunden auf dem Oktoberfest mit Besuch bei der Wiesnchefin Gabriele Weishäupl zeigten einmal mehr die Freude am gemeinsamen Feiern. Das Workcamp ist zwar nun auch schon Teil der Geschichte der Partnerschaft, dennoch wirken noch viele Momente in den Teilnehmern und Teilnehmerinnen nach und bleiben unvergesslich. Es war ein harter und starker Abschied am Flughafen, gewackelt haben höchstens ein paar Beine.


 

O-Töne der Teilnehmer


10 Dinge, die wir während des Workcamps gelernt haben:

  • Dass Warten sich lohnt.
  • Dass sich das K und das C nicht nur in der Schreibweise unterscheiden.
  • Dass die Katholiken im Senegal die Braven sind.
  • Dass Senegalesen keine Knödel mögen.
  • Dass sie doch Milch vertragen.
  • Dass Karotten im Senegal keine Spezialität sind und dort genauso schmecken wie hier.
  • Dass Wachskerzen in warmem Kuchen schmelzen.
  • Dass „Walkie Talkie“ auf Französisch „Talkie Walkie“ heißt.
  • Dass Gebäck und Gepäck nur für Franken das Gleiche ist.
  • Dass man (fast) alles sagen kann, ohne ein Wort Französisch zu gebrauchen.


10 Fragen, die sich gestellt haben:

  • Warum Mélanie keine Knödel mag?
  • Nehmen wir den Sanker oder die Tram?
  • Warum haben wir nicht früher eingesehen, dass Wachskerzen in warmem Kuchen schmelzen?
  • Ob ein Schokobrunnen jemals versiegt?
  • Wie schafft es Melanie, eine Schwangerschaft inklusive Geburt in zehn Minuten durch zuziehen?
  • Warum haben sich Lisa und Leni um Monis Hausschuh gestritten?
  • Wie gut spricht Mélanie wirklich deutsch?
  • Wie lautet der Plural von Morgenlob?
  • Warum lacht Lisa immer?
  • Wann sehen wir uns wieder?


O-Töne unserer Gäste

  • “ ich habe noch nie so große Schweine gesehen” Delphine
  • “ es war eine große Freude die Landschaft zu betrachten, all die Maisfelder” Abbé Thomas
  • „bei den Ortsgruppenbesuchen haben wir viel gelernt und neue Ideen bekommen“ Melanie
  • „die Kommunikation war nicht immer einfach, aber das wichtigste ist – wir haben uns verstanden“ Parfait Ciss
  • „das Essen war lecker, ich komme mit ein paar Kilo mehr nach hause“ Melanie
  • „Ich habe es geschafft mit allen ins Gespräch zu kommen und Freundschaft zu erleben“ Pierre
  • „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Traktor fahren kann“ Pierre
  • „Ich habe mich wie unter Freunden gefühlt, als hätte ich die Leute schon vorher gekannt“ Eugenie








„Ich bin glücklich auf dem Land, weil's in der Stadt keine Feldwege gibt.“
Malena