Zukunftscheck und freiwilliges Engagement im Fokus
Ein Zukunftscheck soll die Interessen zukünftiger Generationen bei der Gesetzgebung berücksichtigen. „Wenn politische Entscheidungen konsequent darauf geprüft werden, welche Auswirkungen sie auf die Lebens- und Zukunftschancen junger Menschen haben, ist das ein echter Meilenstein“, erklärt KLJB-Landesvorsitzender Franz Wacker. „Wir unterstützen diesen Ansatz ausdrücklich und bieten unsere Expertise für die praktische Umsetzung an.“
Auch das geplante Bayernjahr zur Förderung des freiwilligen Engagements findet Zustimmung bei der KLJB Bayern. „Freiwilligkeit motiviert nachhaltig und schafft echte Identifikation mit den Aufgaben“, betont Wacker. „Statt Verpflichtung sollte die Politik die Attraktivität und Anerkennung solcher Programme stärken.“
Gleichzeitig begrüßt die KLJB Bayern, dass Suchtprävention stärker in den Fokus rückt. „Das ist richtig und wichtig“, so Wacker. „Wir setzen dabei auf präventive Maßnahmen wie umfassende Aufklärung und geschützte Räume für Jugendliche, nicht auf zusätzliche Verbote und Strafen.“
Richtige Richtung bei Jugendbeteiligung
Den Vorstoß zur kommunalen Jugendbeteiligung als freiwillige Aufgabe bewertet Franz Wacker grundsätzlich positiv: „Der Ansatz ist gut und wichtig. Jugendbeteiligung darf kein ‚Nice-to-have‘ sein, sondern muss verbindlich in der Gemeindeordnung verankert werden. Effektive Beteiligung braucht feste Strukturen, fachliche Begleitung und gesicherte Finanzierung.“
„Eine schöne Ergänzung wäre die Forderung der Senkung des Wahlalters gewesen“, merkt Wacker an. „Echte politische Mitbestimmung ist das Fundament jeder Jugendbeteiligung. Diese Forderung stellen wir als KLJB Bayern und viele weitere Jugendverbände seit Jahren. Hier sehen wir noch Raum für weitere Schritte.“
„Wir freuen uns nun auf die konkrete Umsetzung der angekündigten Maßnahmen“, betont Wacker. „Gleichzeitig bieten wir der CSU-Fraktion den konstruktiven Dialog an, um gemeinsam die bestmögliche Jugendpolitik für Bayern zu gestalten.“
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DieKLJB Bayern ist der größte ländliche Jugendverband in Bayern, in dem sich rund 25.000 junge Christ*innen selbst organisiert und demokratisch, kompetent und engagiert für das Leben auf dem Land einsetzen.
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Manuel Rettner
Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern
Referent für Politik und Kommunikation
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