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Zum Agrargespräch in Geibenstetten (Landkreis Kelheim) begrüßte v. l. n. r.: Junglandwirt Michael Braun als Mitglied im AK LÖVE der KLJB Bayern die örtliche MdL Petra Högl (CSU), Ruth Müller (SPD-Agrarsprecherin) und CSU-Agrarsprecher Martin Schöffel aus dem Landtag. Für die KLJB Bayern waren u.a. dabei Landesgeschäftsführerin Maria Stöckl, Agrarreferent Franz Wieser, Theresia Sailer (Arge Landjugend) und KLJB-Landesvorsitzende Antonia Kainz.

KLJB Bayern begrüßt drei Abgeordnete zum Thema Ackerstatus in Geibenstetten

Zum agrarpolitischen Austauschgespräch mit dem Thema Ackerstatus für Dauergrünland kamen gestern Abend gleich drei Abgeordnete aus dem Landwirtschaftsausschuss zum landesweiten AK LÖVE (Landwirtschaft, Ökologie, Verbraucherschutz, Energie) der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern. Zu der Veranstaltung des Jugendverbands unter freiem Himmel begrüßte KLJB-Landesvorsitzende Antonia Kainz auf dem Hof von Junglandwirt Michael Braun die drei MdL Petra Högl (CSU), Ruth Müller (SPD, Agrarsprecherin) und Martin Schöffel (CSU, Agrarsprecher) aus dem Agrarausschuss im Bayerischen Landtag, die sich alle übereinstimmend für eine bessere Regelung im Rahmen der bundesweit anstehenden Ausgestaltung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) aussprachen.

KLJB fordert bessere Regelung für Dauergrünland

Thema des Gesprächs war neben der aktuellen Lage der ländlichen Jugendarbeit wie schon in vorherigen Online-Gesprächen ein Beschluss des KLJB-Landesausschuss vom Februar 2021. In diesem fordert die KLJB Bayern die Staatsregierung auf, sich auf EU- und Bundesebene für ein Ende einer unsinnigen Pflugregelung zum Erhalt des Ackerstatus einzusetzen.

Die KLJB bezieht sich dabei auf einen Beschluss des Bayerischen Landtags vom 24. November 2020 für eine bessere und praxisnahe Regelung statt einer bisher unsinnigen Pflicht zum Umpflügen nach fünf Jahren von Grünland, das Ackerstatus besitzt, um diesen Status nicht zu verlieren.

„Hier gibt es einfach bessere Lösungen, die ein ökologisch schädliches und nicht nötiges Durchpflügen vermeiden können, etwa Stichtagslösungen oder eine Anpassung der Definition von Dauergrünland“, erklärt die zuständige Landesvorsitzende Antonia Kainz aus Vilsheim (Landkreis Landshut).

Diese Lösungen sind auf Bundesebene bereits in Sicht, bedürfen nach Ansicht der KLJB aber noch einer gemeinsamen agrarpolitischen Erinnerung, dass sie bei der Umsetzung der neuen GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU) nicht vergessen werden.

 

Die KLJB Bayern ist der größte ländliche Jugendverband in Bayern, in dem sich rund 25.000 junge Christ*innen selbst organisiert und demokratisch, kompetent und engagiert für das Leben auf dem Land einsetzen.

 

Pressemitteilung als pdf-Download

Pressefoto als druckfähige jpg-Datei (Foto: Heiko Tammena)

Ackerstatus auch ohne Grünlandumbruch erhalten! (Beschluss KLJB.Landesausschuss, 20.2.2021)

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil wir alle eine große Familie sind.“
Sandra