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v.v.l. Helene Brem, Verena Meurer und Bernd Sibler, Staatssekretär für Unterricht und Kultus. h.v.l.: Florian Nestmann und Michael Biermeier, die beiden neugewählten Vorsitzenden, Pater Roman Löschinger, Direktor des Zentrums für Familie, Umwelt und Kultur in Kloster Roggenburg, Sebastian Maier, Landesgeschäftsführer Martin Wagner. Auf dem Bild fehlt Landesseelsorger Dr. Ralph Neuberth.

KLJB Bayern wählt Landesvorstand

Auf ihrer Landesversammlung in Kloster Roggenburg bei Ulm haben die rund 80 Delegierten der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern am 3. Mai einen neuen ehrenamtlichen Vorstand gewählt. Bernd Sibler, Staatssekretär für Unterricht und Kultus, gratulierte persönlich. Außerdem wurden nach neunjähriger Amtszeit der Landesseelsorger Dr. Ralph Neuberth, sowie die Landesvorsitzenden Robert Meyer und Joachim Rott verabschiedet.

 

"Ich bin katholisch, aber nicht konservativ, vom Land, weil Schöllnach wie auch Benediktbeuern definitiv ländlich sind, jung, da ich mit 22 immer noch förderfähig bin und immer in Bewegung, sei es in der Freizeit oder im Studium." Michael Biermeier ist einer der zwei neugewählten Landesvorstände der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) Bayern. Der 22jährige kommt aus Schöllnach im Landkreis Deggendorf in der Diözese Passau. Derzeit studiert er in Benediktbeuern Soziale Arbeit. Seit 1999 ist er Mitglied im Diözesanverband Passau, wo er zuletzt Kreisvorsitzender war. Als wichtige Aufgabe und Themen im Landesvorstand nennt er die politische Vertretungsarbeit, das 60-jährige Jubiläum der KLJB, das "K" im Verband - also Glaube und Kirche-,  das Thema "Klimawandel" und das Thema "KLJB und Menschen mit Behinderung".

 

Florian Nestmann
Mit 15 Jahren trat der heute 22jährige in die KLJB ein. Er kommt aus Rattelsdorf im Diözesanverband Bamberg und wohnt zur Zeit in Würzburg, wo er Französisch- und Spanisch studiert. Seit 2005 ist er Mitglied des Diözesanvorstands Bamberg. Für internationale Themen begeistert er sich besonders: 2004 begleitete er mit dem Arbeitskreis Internationale Solidarität die MIJARC (Weltebene der KLJB)-Neuland-Tour, an der 20 Verantwortliche afrikanischer Landjugendverbände im Vorfeld der in Deutschland stattgefundenen Weltversammlung durch Bayern reisten, um Neuland-Projekte verschiedener Ortsgruppen zu besuchen. 2007 nahm er an der Bundesversammlung der Französischen Landjugend teil und im März 2008 an einer Delegationsreise zur senegalesischen Partnerorganisation. Die Stärkung dieser Partnerschaft ist für Nestmann eine große Herausforderung, außerdem sieht er die politische Vertretungsarbeit der KLJB als wichtige Aufgabe.

 

Weitere zwei Jahre und Verabschiedungen
Die Delegierten aus ganz Bayern haben Helene Brem, Verena Meurer und Sebastian Maier in ihren Ämtern bestätigt. Dr. Ralph Neuberth, seit neun Jahren Landesseelsorger der KLJB Bayern, und die beiden ehrenamtlichen Vorsitzenden Robert Meyer und Joachim Rott wurden feierlich verabschiedet.

 

Das "K" in der KLJB
Das aktuelle Projekt »K gewinnt - GlaubensFragen wagen «, das zur Zeit bayernweit viele KLJB- und Jugendgruppen begeistert, wurde in einem Studienteil aufgegriffen. Darin beschäftigten sich die Delegierten mit den Themenbereichen Glaube und Kirche. Nachdem sie sich in Workshops und Diskussionsrunden Gedanken um ihren eigenen Glauben gemacht hatten, schrieben die jungen Leute Postkarten an den Münchner Erzbischof  Reinhard Marx. Darauf vervollständigen sie den Satz "Glaube ist für mich ein Gewinn, weil...".


Die Delegierten stimmten außerdem über einen Antrag zum religiösen und kirchlichen Profil der KLJB Bayern ab. Darin wird die KLJB als Teil der katholischen Kirche begriffen, der dazu beiträgt, diese kritisch und innovativ mit zu gestalten. In der KLJB werde der christliche Glaube als positive Kraft für das eigene Leben erfahrbar. Die KLJB versteht ihre Arbeit im Sinne des Synodenbeschlusses "Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit" als Dienst an jungen Menschen (Diakonia).

 

Die komplette Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden!

 

Fotogalerie Landesversammlung 2008

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil ich die Natur liebe.“
Daniel