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Aktuell

Der ehrenamtliche KLJB-Landesvorsitzende Julian Jaksch bedauert die Ablehnung des Volksbegehrens. Eine klare Grenze beim Flächenverbrauch sei eine „Chance für die nächsten Generationen auf dem Land“.

Das breite Bündnis für das Volksbegehren nach dem Urteil mit dem Ziel „Wir kämpfen weiter“ – rechts Sprecher Ludwig Hartmann, MdL (Grüne) und Richard Mergner, Landesvorsitzender Bund Naturschutz.

KLJB bleibt aktiv gegen Flächenverbrauch in Bayern

Zur Ablehnung des Volksbegehrens für eine Begrenzung des Flächenverbrauchs in Bayern beim Verfassungsgerichtshof erklärt der KLJB-Landesvorsitzende Julian Jaksch (Hutthurm, Landkreis Passau): „Wir bedauern es sehr, dass damit den Menschen in Bayern die Möglichkeit genommen wird, über ein wichtiges Gesetz zu entscheiden. Wir engagieren uns auch weiterhin aktiv dafür, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Für uns ist es sowohl Chance als auch Verpflichtung für die nächsten Generationen, weniger verschwenderisch mit den natürlichen Ressourcen umzugehen.“

 

Die Delegierten von 26.000 Mitgliedern der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) hatten bei der Landesversammlung Mitte Mai in Bad Brückenau beschlossen, das Bündnis bayernweit zu unterstützen.

 

KLJB will die Enzyklika „Laudato Si“ in die Praxis umsetzen

 

Die KLJB unterstützte auch am Tag der Verkündung des Urteils die Aktion im breiten Bündnis „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt“, das zum Ziel hatte, den Flächenverbrauch auf 5ha/Tag zu begrenzen.

 

„Wir werden den zu hohen Flächenverbrauch im Jahr der Landtagswahl weiter zum Thema bei politischen Gesprächen und Aktionen mit dem #wirhabenwaszusagen machen! Damit setzen wir unser jahrelanges Engagement fort. Die Landespolitik muss endlich klare politische Ziele setzen, die vor Ort umgesetzt werden können. Alle bisherigen Maßnahmen haben wenig bewirkt. Wir glauben, dass wir damit die wachstumskritische Enzyklika ‚Laudato Si‘ von Papst Franziskus im Sinne der Landjugend sehr gut in die Praxis umsetzen“, begründet Landesvorsitzender Julian Jaksch die Entscheidung der KLJB weiter.

 

Pressemitteilung als pdf-Download

 

Pressefoto Julian Jaksch (druckfähige jpg-Datei, 5,7 MB)

 

Pressefoto Aktion Bündnis Volksbegehren mit Ludwig Hartmann (7 MB)

 

Mehr Informationen zum Volksbegehren:

www.betonflut-eindaemmen.de

 

O-Ton Julian Jaksch zum Volksbegehren in BR 2, Theo.Logik, 2. Juli 2018 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil ma se auf da Stross no griasd.“
Florian