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Stadt. Land. Wo?

Stadt. Land. Wo? Was die Jugend treibt - unser Projekt für Ländliche Räume

Das KLJB-Forschungsprojekt „Stadt. Land. Wo?“ endet mit Publikation im April und einer Fachtagung 2020 in Niederalteich, die wir leider auf Herbst 2020 verschieben mussten.
In diesen 15 ausgewählten Gemeinden wurde für das Projekt "Stadt. Land. Wo?" geforscht

 

Das vom bayerischen Umweltministerium unterstützte Projekt der KLJB Bayern wurde gemeinsam mit dem isr (Institut für Stadt- und Regionalmanagement in München) durchgeführt.

Die Kurzfassung der Studie ist ab sofort als Download verfügbar, die Publikation aller Ergebnisse mit fachwissenschaftlichen Beiträgen und Impulsen erscheint am 24. April 2020 im www.landjugendshop.de .

Eine Fachtagung in Niederalteich wird mit Expertinnen und Experten über Impulse für Jugendarbeit, Regionalmanagement und Kommunalpolitik diskutieren.

Aktuell: Den Termin der Fachtagung am 24.-25. April müssen wir leider wegen der aktuellen Corona-Lage auf Herbst 2020 verschieben! Der neue Termin erscheint hier, so bald er fest steht!

 

Kurzfassung der Studie Stadt Land Wo 2020 als pdf-Download , 2.3.2020

 

Einladungsflyer Fachtagung 2020 in Niederalteich als pdf (Achtung: Termin wird in Herbst 2020 verschoben!)

 

Vorbestellen Publikation zur Studie (ca. 196 Seiten mit Fachbeiträgen, 10 Euro, erscheint am 24. April) schon möglich im

www.landjugendshop.de der KLJB Bayern

 

Pressemitteilung als pdf-Download

 

Anmeldung oder weiteres Interesse? E-Mail an Theresa Schäfer in der KLJB-Landesstelle genügt!

 

Worum geht es beim Projekt "Stadt. Land. Wo? Was die Jugend treibt."?

 

Die KLJB geht bis Ende 2019 in der Studie der Frage nach, was junge Menschen in ländlichen Räumen Bayerns dazu bewegt, aus ihrer Heimat wegzuziehen, zu bleiben oder wiederzukommen. Ziel des Projekts ist, mehr über die Motive junger Menschen zum Bleibe-, Wanderungs- und Rückkehrverhalten zu erfahren, um daraus Handlungsoptionen für die Kommunalpolitik und die Jugendarbeit am Land zu erarbeiten.

 

Flyer zum Projekt "Stadt. Land. Wo?" als pdf-Download

 

 

1. Hintergrund

·       Die ländlichen Räume Bayerns sind mit einer Vielzahl großer Herausforderungen (demografische und sozialer Strukturwandel oder der Gefährdung traditioneller Dorfstrukturen) konfrontiert.

·       Im Zuge des demografischen Wandels entstehen regionale Ungleichheiten (u.a. wirtschaftliche Polarisierung/ Wegfall von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen/ Wegzug junger Menschen aufgrund fehlender Perspektiven).

·       Viele Gemeinden stehen dieser neuen Landflucht Jugendlicher und junger Erwachsener hilflos gegenüber, traditionelle kommunale Strategien und Konzepte (z.B. Ausweisung günstigen Baulands) greifen oft zu kurz.

 

2. Projektidee                                                                             

-     Im Rahmen einer empirischen Studie in mehreren Untersuchungsregionen werden die Motive ermittelt, warum junge Menschen in ländlichen Räumen bleiben bzw. wegziehen, und was sie bewegt, wiederzukommen.

-       Für die Vergleich- und Übertragbarkeit wird der Untersuchungsraum unterschiedliche Regionstypen abdecken, für die Raumkategorisierung wird sich u.a. am LEP 2013 orientiert.

-       Aus den Beweggründen werden „Push- und Pullfaktoren“ abgeleitet, d.h. Faktoren, die junge Menschen zum Verlassen ländlicher Räume veranlassen und solche, die sie in ländliche Räume ziehen bzw. vor Ort halten

-       Aus diesen ermittelten Faktoren werden im Dialogverfahren Handlungsstrategien, wie dem demografischen Wandel in ländlichen Räumen gezielt entgegengetreten werden kann, entwickelt.

 

3. Ziele

·       Ziel des Projekts ist es, empirisch abgesicherte Erkenntnisse über die Beweggründe junger Menschen zum Bleibe- und Rückkehrverhalten in ländlichen Kommunen zu gewinnen.

·       Darauf aufbauend werden Handlungsempfehlungen für kommunale Akteure und die Jugendarbeit am Land zur Verbesserung der Bleibebereitschaft in Kommunen erarbeitet.

 

Ziel ist es also,

- Motive für den Wegzug, das Wiederkommen oder Bleiben junger Menschen im Dialogverfahren ergründen.

- "weiche" Faktoren im Kontext des Wanderungs- und Bleibeverhaltens junger Menschen erkennen und verstehen.

- "Haltefaktoren" bestimmen, um der Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Räumen Bayerns nachhaltig entgegenwirken zu können.

- Handlungsempfehlungen für kommunale Entscheidungsträger in ländlichen Räumen erarbeiten, um auf den demografischen Wandel und die Abwanderung reagieren zu können.

- Handlungsoptionen für eine angepasste Jugendarbeit am Land definieren, die die Herausforderungen des demographischen Wandels berücksichtigen.

 

4.    Zeitlicher Horizont

·       März 2017 bis Juni 2017

Ø  Konzeption Untersuchungsdesign (Auswahl Untersuchungskommunen und Zielgruppen, Hypothesen &Leitfragen, kommunale Profile)

·       Juli 2017 bis Januar 2018

Ø  Voruntersuchung und Erstellung Fragebogen (workshops/ Interviews, Inhalt &Design Fragebogen, technische Umsetzung online- Befragung)

·       Februar 2018 bis Juli 2018

Ø  Durchführung und Auswertung der Erhebung (Controlling Erhebung, statistische Auswertung, Analyse)

Ø  Auswertung und Zwischenberichts (textliche &graphische Darstellung, Handlungsoptionen &Strategien)

·       August 2018 bis Februar 2019

Ø  Vertiefung der Ergebnisse (Gruppendiskussionen, workshops, Arbeitsgruppen)

Ø  Formulieren von Handlungsempfehlungen (2-stufiges Dialogverfahren)

·       März 2019 bis September 2019

Ø  Abschlussbericht (Dokumentation, Publikation)

Ø  Vorbereiten einer Fachveranstaltung (Präsentation Endergebnisse, Gast- und Fachbeiträge)

 

 

5.    Projektträger

·       KLJB Bayern

Ø  Etablierte Strukturen mit Zugang zu Jugendlichen in den Untersuchungsregionen

Ø  Fachliche Kompetenzen an der Landesstelle (Referat für Ländliche Räume)

·       in Kooperation mit dem Institut für Stadt- und Regionalmanagement (isr)  

Ø  Fachliche Kompetenz und Erfahrung zur Durchführung des Projekts (v.a. wissenschaftliches Arbeiten/ Empirie)

Ø  Gute Vernetzung in der Fachöffentlichkeit bzgl. Regional- und Kommunalentwicklung sowie -beratung

 ·       in Vernetzung mit weiteren relevanten Akteuren auf unterschiedlichen administrativen Ebenen (z.B. Diözesanverbände, LBE, Bayerischer Gemeindetag, FH/ Uni)

 

 

 

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. 

Kontakt und Informationen

Theresa Schäfer, Referentin für Ländliche Räume

 

Theresa Schäfer, Referentin für Ländliche Räume

oder Maria Stöckl, Landesgeschäftsführerin 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man so frei is.“
Julia