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Aktuell

Ist die Achterbahn 2021 schon vorbei? Das fragen wir uns voller Erwartung an Ostern.

Frohe und gesegnete Ostern wünscht der Landesvorstand und die Landesstelle der KLJB

Auch Ostern 2021 dürfen wir Hoffnung haben auf Begegnung - mit Jesus, aber auch mit anderen Menschen; mit Abstand, und trotzdem mit Momenten der Auferstehung, in der Hoffnung auf eine neue Normalität. Die Achterbahnfahrt ist vorbei, es geht weiter!

Die derzeitige Situation gleicht einer Achterbahn der Gefühle. Es geht auf und ab, mal kommt Fahrt auf, die Hoffnung auf Begegnung, auf Gremien, die Hoffnung auf das Treffen von Freund*innen im Café steigt. Und dann steigt die Inzidenz wieder… Was bleibt – neben vielen Fragen – ist die Sehnsucht nach Begegnung, nach Normalität, auch wenn es manchmal hoffnungslos scheint.

Kann überhaupt noch Hoffnung sein?

Die Tage des sogenannten österlichen Triduums, der Zeit von Gründonnerstagabend bis Ostersonntagmorgen, sind auch eine Achterbahn der Gefühle. Die Liturgie nimmt uns da auf diese Fahrt mit.

Gründonnerstag: Jesus feiert mit seinen Jüngern, er wäscht ihnen die Füße und teilt mit ihnen Brot und Wein. Sie erleben Gemeinschaft und doch sitzt der Verrat schon mit dabei. Die Zeichen stehen auf Veränderung, in vielem deutet sie sich an. Der Abend endet mit dem Gebet Jesu im Garten Getsemani. Jesus ist traurig, verzweifelt, er bleibt wach und betet, er bittet, dass der Kelch vorbei gehen möge.

Karfreitag: Verrat, Anklage, Verurteilung und Tod am Kreuz. Die Gefühle der Jünger: eine Achterbahnfahrt. Verzweiflung, Sorgen, Angst, Trauer. Es dreht sich der Magen um. Bergab mit der Hoffnung.

Karsamstag: Die Leere, alles ist aus, Jesus ist tot – wie soll es weitergehen? Die Jünger halten den Atem an und sind erstarrt. Gemeinsam trauern, gemeinsam aushalten, gemeinsam klagen und weinen. Hoffnungslosigkeit.

Ostersonntag: Dann der Wandel.  Maria von Magdala begegnet dem Auferstanden am leeren Grab. Die Jünger begreifen langsam, nach und nach: Jesus lebt – er ist auferstanden. Verwirrung, wie kann das sein? Freude, Jubel, halleluja – er lebt. Er hat den Tod überwunden. Das Leben blüht auf, es geht weiter, es gibt Hoffnung. In der Begegnung der unterschiedlichen Personen mit dem Auferstandenen liegt die Kraft von Ostern.

Foto: Incygneia via pixabay 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil‘s immer a Gaude gibt.“
Celina