Verena Meurer 2004 - 2010

Verena Meurer

Landesvorsitzende

 

Jahrgang: 1977


Ausbildung:

Erzieherin, Diplom-Pädagogin

 

Meine Lieb"links": 

www.kljb-wuerzburg.de - Seite meiner "Heimat-KLJB" mit witzigem Forum, Bildern, ab und zu Chat und "1000 guten Gründen" in der KLJB zu sein 
www.jokers.de - Für mich als "Möchtegern-Leseratte" eine tolle Seite, weil es da Bücher so schön günstig gibt

Meine Lieblingspublikation aus der Abteilung Werkmaterial:

Werkbrief "Segen"

Landjugend-Gebetbuch

Werkbrief "Fairer Handel"

 

Patron

Die Heilige Verena ist die Patronin der Pfarrhaushälterinnen, was ich besonders witzig finde, weil ich ja überhaupt nicht gerne putze. Dafür koche ich ziemlich gerne, vielleicht wär` ich also doch geeignet. Außerdem ist sie noch die Patronin der Armen und Notleidenden, der Müller, Fischer und Schiffer und für Kindersegen.
Legenden berichten, wie Verena um 300 der Thebäischen Legion des Mauritius bis nach Mailand folgte und dort gefangene Mitchristen ernährte und bestattete. Als sie von dessen Enthauptung in Agaunum - dem heutigen St-Maurice - hörte, zog sie dorthin, um auch diese zu bestatten, und von da nach Solothurn. Sie fand eine Klause in der später nach ihr benannten Verena-Schlucht bei Solothurn. Aufgrund ihrer heilenden Kräfte wurde sie vom Volk als Heilige betrachtet; Kranke suchten sie in ihrer Klause auf, um durch ihre Wundertaten zu genesen. Bald schon gesellten sich andere junge Frauen zu ihr und bildeten mit ihr eine Gemeinschaft. Verena ernährte sich und die mit ihr lebenden Mädchen durch den Verkauf von Handarbeiten und brachte viele Alemannen zum Glauben, wurde aber schließlich vom christenfeindlichen Landpfleger gefangen gesetzt. Als dieser erkrankte und von ihr geheilt wurde, ließ er sie frei, wies sie aber aus. Verena soll auf einem flachen Stein den Fluss Aare hinunter gefahren sein. In Koblenz machte sie einen langen Zwischenhalt und widmete sich auf einer Insel im Rhein erneut der Krankenpflege. Verena kam dann ins römische Kastell Tenedo, den heutigen Ort Zurzach (Schweiz), wo sie Hausgehilfin eines Priesters wurde. Mit Krug und Kamm ging sie jeden Tag vor die Stadtmauer und wusch damit die Aussätzigen. Als sie beschuldigt wurde, Wein und Brot unrechtmäßig zu den Armen zu tragen, verwandelte sich der Wein in Wasser. Der Ring des Priesters, den dieser zur Fastenzeit nicht tragen wollte, wurde ihr zur Aufbewahrung gegeben; ein Diener stahl ihn, fürchtete entdeckt zu werden und warf ihn in den Rhein; ein Fischer brachte einen großen Fisch zum Geschenk, Verena zerlegte ihn und fand den Ring. Der Priester ließ ihr nun eine Zelle in Zurzach bauen, wo sie bis zu ihrem Tod mit dem heilenden Wasser einer Quelle Kranken das Haupt wusch, sie kämmte, heilte und salbte.
Und dann hab` ich noch entdeckt, dass die Kirche des Klosters in Rot an der Rot der Heiligen Verena geweiht wurde... und in Rot an der Rot war meine erste Bundesversammlung ... das kann doch kein Zufall sein.

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man do no zamhaifd.“
Nicole