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Der KLJB-Landesausschuss bestätigte Landesselsorger Richard Stefke, hier in der Mitte der ehrenamtlichen Landesvorsitzenden v.l.: Andreas Deutinger, Rupert Heindl, Ramona Friedrich, Stefanie Rothermel, Oliver Kurz, Regina Braun und rechts Landesgeschäftsführerin Maria Kurz.

„Ausgewachsen. Wie viel ist genug?“ KLJB Bayern beschließt neues Projekt und bestätigt Richard Stefke im Amt

Der Landesausschuss der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern hat ein neues landesweites KLJB-Projekt beschlossen, das sich bis Ende 2016 kritisch mit dem Wirtschaftswachstum, seinen weltweiten Folgen und täglichem Konsum beschäftigen wird. Die rund 30 Delegierten aus ganz Bayern bestätigten zudem bei der Tagung vom 13 bis 15. Februar 2015 im Landjugendhaus Kienberg (Bernbeuren, Landkreis Weilheim-Schongau) Richard Stefke einstimmig in seinem Amt als hauptamtlicher KLJB-Landesseelsorger. In einem Studienteil am Samstag begrüßte die KLJB Gäste aus Projekten für Asylsuchende auf dem Land.

 

„Ausgewachsen“ – neues Projekt zu weltweiten Wachstumsfolgen

Das neue internationale Projekt der KLJB in Bayern heißt „Ausgewachsen. Wie viel ist genug?“ Dabei werden mit einem Projektbeirat und an einem „Kreativtag“ Aktionen und methodische Wege entwickelt, sich mit dem Thema globales Wachstum und seinen ökologischen und sozialen Folgen kritisch zu befassen. Gestartet wird das Projekt mit einem Studientag und einer Auftaktveranstaltung bei der KLJB-Landesversammlung vom 14. bis 17. Mai 2015 in Herrsching (Diözese Augsburg).

 

KLJB-Landesvorsitzender Oliver Kurz (Eging am See, Diözese Passau):

„Die KLJB knüpft dabei an eine lange Tradition von Fragen der weltweiten Gerechtigkeit an, die erfreulicherweise mit Papst Franziskus wieder neu in den Mittelpunkt gerückt sind. Besonders wichtig ist uns in der Landjugend dabei der Bezug zum täglichen Konsum und Lebensstil der jungen Menschen: Ist weniger und fairer Konsum nicht mehr Lebensqualität? Und wie können regionales Wirtschaften und ein verträgliches Wachstum auf dem Land mehr gefördert werden?“

 

Landesseelsorger Richard Stefke für weitere drei Jahre bestätigt

Der  45jährige Richard Stefke trat 2009 seinen Dienst an der KLJB-Landesstelle in München an und wurde für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Der Gemeindereferent aus dem Erzbistum München und Freising und Vater von vier Kindern lebt in Erharting (Landkreis Mühldorf/Inn) und freut sich sehr über die einstimmige Wiederwahl: „Ich möchte mithelfen, die KLJB als junger und lebendiger Teil der Kirche auf dem Land weiter zu entwickeln. Dazu gehört für mich, die Potentiale der ländlichen Räume zu erkennen und jungen Menschen Zukunftsperspektiven zu geben. Mir ist wichtig, dass sich die KLJB als Jugendverband auf dem Land einbringt und durch ihre engagierten jungen Menschen der Kirche vor Ort ein Gesicht gibt.“

 

Asyl auf dem Land – ein Thema auch der KLJB

Im Studienteil konnte die KLJB am Samstag in einigen Workshops Gäste begrüßen, die praktische Unterstützung für Asylsuchende in Stadt und Land organisieren wie Claudia Schober, Caritas-Migrationsberaterin im Ostallgäu. Dazu kamen Menschen, die selbst als Asylsuchende und als Ehrenamtliche Erfahrung mit der Flüchtlingshilfe z.B. am Auerberg in Bernbeuren gemacht haben.

 

Bereits bei der KLJB-Landesversammlung 2014 wurde ein Beschluss „Willkommen in Bayern!? Unsere Verantwortung für Asylsuchende“ gefasst, in vielen Ortsgruppen gibt es Hilfsaktionen zum Thema und mit einer kreativen Postkartenaktion hat die KLJB zuletzt viel Lob und einige Aufmerksamkeit in den Medien bekommen.

 

Pressemitteilung als pdf-Datei

 

Foto Richard Stefke als druckfähige jpg-Datei (2 MB)

 

Bildergalerie auf Facebook und für alle in der KLJB-Bayern-App

 

Beschluss zum Projekt "Ausgewachsen. Wie viel ist genug?" mit Begründung und Zeitleiste

 

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man bei uns no weiß, dass Kühe ned lila san.“
Laura