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Präsentation und Diskussion der ersten Ergebnisse der religiösen Umfrage 2011 der KLJB Bayern – hier mit Tobias Rother, Landjugendpfarrer der KLJB München und Freising und links Barbara Schmidt, theologische Referentin der KLJB-Landesstelle.

Diözesan-Seelsorger werten die Befragung zum Thema Glaube und Kirche aus

Zur Auswertung der im Frühjahr durchgeführten Befragung zum Themenfeld Glaube und Kirche trafen sich vergangene Woche die KLJB-Diözesanseelsorger an der Landesstelle. Auch zwei Mitglieder des Landes-Arbeitskreises Glaube und Leben waren dabei.

 

Landesseelsorger Richard Stefke freute sich zu Beginn über die gute Resonanz für dieses Treffen und erläuterte, dass es mehrere Auswertungstreffen zur Aufarbeitung der Ergebnisse der Befragung geben wird. Nach den Seelsorgern werden sich auch der Landes-Arbeitskreis Glaube und Leben und der Landesausschuss mit den Ergebnissen befassen. Für das Frühjahr 2012 ist eine ausführliche Dokumentation mit fachlicher Bewertung geplant. Beides ist Grundlage für die Weiterentwicklung der Landjugendarbeit in Bayern.

Repräsentative Ergebnisse

Mit einigen Rahmendaten führte Barbara Schmidt, theologische Referentin an der Landesstelle, in die Umfrage ein. In 28 Fragen konnten KLJB-Mitglieder sich zu Themenfeldern wie Gottesbild, Gebet, Geistlicher Begleitung oder die Aktivitäten der Gruppe im religiösen Bereich äußern. Mit 362 ausgefüllten Fragebögen bei 25.000 Mitgliedern könne man von einer repräsentativen Umfrage innerhalb der KLJB Bayern sprechen. Die Altersstruktur der Befragten entspreche dem Verständnis eines Jugendverbandes, da der Großteil die Altersgruppe zwischen 18 und 24 Jahren betreffe.

 

KLJB Teil der Kirche

Die Seelsorger widmeten sich ausführlich den einzelnen Fragestellungen, hielten Auffälligkeiten fest und versuchten diese mit ihrem Blick aus der Praxis zu verknüpfen. Daraus entstand eine erste vorläufige inhaltliche Bewertung. Eine wichtige Erkenntnis deckt sich mit den Ergebnissen der letzten Befragung aus dem Jahr 2004. Weiterhin sehen sich viele KLJBler und KLJBlerinnen (75%) mit der Kirche verbunden, wenngleich sie vielen Dingen kritisch gegenüberstehen.

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil's in der Stadt keine Feldwege gibt.“
Malena