Aktuell

AK-Löve-Sprecher Gerhard Langreiter beginnt den gemeinsamen Studienteil, während AKIS-Sprecherin Ruth Weisenberger (Mitte) hier noch den AK-Austausch beendet.

Drei Landes-Arbeitskreise der KLJB Bayern im Austausch

Am letzten Oktoberwochenende trafen sich die drei Landesarbeitskreise AKIS, AK Glaube und Leben und AK LÖVE zu einem gemeinsame Studientag in der KLJB-Landesstelle. Das Treffen hatten die drei Arbeitskreissprecher Ruth Weisenberger, Nicola Goltsche und Gerhard Langreiter initiiert und organisiert. Mit viel Elan und Kompetenz führten sie durch das Treffen, das neben einem gemeinsamen Studienteil ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und des Austausches stand.

 

Alle AKs waren gut vertreten, insgesamt also etwa 20 Engagierte. Auch Monika Aigner, Barbara Schmidt und Heiko Tammena von der Landesstelle nahmen an dem Treffen teil. Eine erste Runde nach dem gemeinsamen Mittagessen diente der Vorstellung der jeweiligen AK-Mitglieder. Im Weiteren interessierte die Arbeitsweise, die Häufigkeit und Dauer der Treffen sowie die Themenschwerpunkte. Insgesamt äußerten sich alle Teilnehmenden sehr zufrieden mit dem Treffen. „Es ist einfach schön, so viele Engagierte auf Landesebene außerhalb der Gremien zu sehen“ äußerte eine Teilnehmerin und eine andere stellte erstaunt fest: „Wir sind ja fast so viele wie beim Landesausschuss.“ Alle wünschen, auch in Zukunft – z.B. alle zwei Jahre – in ähnlicher Weise in lockerem Kontakt zu bleiben.

 

Als KLJB noch kurz die Welt retten

Thema des gemeinsamen Studienteils war der Klimaschutz mit besonderem Augenmerk auf die Einsparung des pro Kopf CO2 Ausstoßes. Derzeit liegt laut Tobias Austrup, Referent von Germanwatch, der durchschnittliche CO2 Ausstoß eines Bundesbürgers bei etwa 9 Tonnen pro Jahr. Etwas besser sieht die Bilanz in Bayern aus, wo aktuell ca. 6 Tonnen pro Jahr in Folge weniger Kohlekraftwerken vorliegen. Auf die Frage, ob das unter anderem von Germanwatch propagierte Ziel von 1,5 t pro Person erreichbar wäre, musste Tobias Austrup zur Enttäuschung vieler mit „Nein“ antworten. Dies sei eine Marke, die nötig wäre, um die Klimaerwärmung bei maximal 2°C einzudämmen, da aber allein der Verbrauch des deutschen Staates umgerechnet pro Person schon 1,2t pro Jahr verbraucht, steht als realistischer Verbrauch wohl eher eine 6-Tonnen-Marke als Ziel.

 

Die Arbeitskreise erarbeiteten im Studienteil Einsparmöglichkeiten in den Bereichen Zuhause, Unterwegs und Ernährung. Dabei wurde deutlich, dass wir KLJBler und KLJBlerinnen schon einen hohen Wissensstand haben und wir mit der Selbstverpflichtung zu einem 120km/h Limit auf Autobahnen und dem Entschluss des AKIS, sich bei den Sitzungen fleischlos zu ernähren, auf einem guten Weg sind. Informationen und Ergebnisse des Studienteils wird der AK LÖVE in die Erarbeitung eines zukunftsweisenden Energiekonzepts für die KLJB Bayern 2012 mit einfließen lassen.

 

Aktuelles aus den AKs

Vor dem gemeinsamen Treffen tagten zwei Arbeitskreise. Der AKIS (AK Internationale Solidarität) nutzte den Freitagabend für seine TOPs und bereitete auch das interkulturelle Element für den Landesausschuss vor. Am Samstagvormittag standen dann die Neuigkeiten aus dem Senegal auf dem Programm. AK-Sprecherin Ruth Weisenberger eröffnete mit einem Input das Jahresthema Menschenrechte, welches den AKIS im kommenden Jahr begleiten wird.

 

Im Anschluss an den gemeinsame Studientag beschäftigte sich der AK Glaube und Leben mit der ersten Einschätzung der Religiösen Umfrage sowie mit der Vorbereitung der weiteren AK-Treffen und des neuen Projektes Jahreskreiskalender. Es war ein gelungenes Treffen mit viel Raum auch für persönlichen Austausch, der bei keinem Treffen fehlen darf und für viele AK-Mitglieder neben dem fachlichen Austausch die Mitarbeit besonders attraktiv macht. „Hier bin ich zuhause“ – fasste es ein AK-Mitglied zusammen.

 

Ein Foto-Album vom gemeinsamen AK-Treffen ist auf unserer Facebook-Seite...

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man so frei is.“
Julia