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Maria Kurz (30), Dipl.-Theologin aus Kirchdorf (Landkreis Mühldorf) ist als Landesgeschäftsführerin der KLJB Bayern wieder gewählt.

Junge Ökumene auf dem Land: Der KLJB-Landesausschuss tagte gemeinsam mit der 110. ELJ-Landesversammlung in Pappenheim.

Erste Ökumenische Tagung der Landjugend in Bayern - Maria Kurz wiedergewählt

Erstmals in ihrer Geschichte tagten an diesem Wochenende die beiden christlichen Landjugendverbände in Bayern gemeinsam an einem Ort. Der Landesausschuss der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern mit rund 40 Delegierten aus ganz Bayern und die 110. Landesversammlung der Evangelischen Landjugend in Bayern (ELJ) mit rund 50 Delegierten und Gästen tagten zeitweise gemeinsam und verabschiedeten einen gemeinsamen Aufruf für die Aktion „Maibaum für Toleranz 2017“. Am Samstagvormittag wurde Amtsinhaberin Maria Kurz nach drei Jahren als Landesgeschäftsführerin der KLJB Bayern wiedergewählt.

 

Maria Kurz, 30jährige Dipl.-Theologin aus Kirchdorf (Landkreis Mühldorf), dankte den Delegierten herzlich und freut sich auf weitere drei Jahre im Team des Landesvorstands und der Landesstelle der KLJB.

 

Kennenlernen und „Leben auf dem Land“ standen im Vordergrund

Nach einer “Begegnungstagung“ vor genau 50 Jahren vom 5.-10. März 1967 in Pappenheim und vielen gemeinsamen Projekten war die Tagung eine Premiere.

Besonders die gemeinsamen Workshops zum „Leben auf dem Land“ und das gemeinsame Abendprogramm ermöglichten das Kennenlernen der Ehrenamtlichen aus beiden Landjugendverbänden.

Für beide Verbände stand das Thema „Ökumene 2017: Leben auf dem Land“ im Vordergrund der Tagung. Die Grundlage für die inhaltliche Auseinandersetzung bildeten die „Niederalteicher Thesen“, die im April 2016 in Niederalteich (Diözese Passau) bei der Ersten Ökumenischen Landkonferenz bereits unter Beteiligung von KLJB und ELJ verabschiedet wurden. Aus der Jugendperspektive wurden diese programmatischen Aussagen weiter entwickelt, etwa in den Bereichen Jugendbeteiligung, Landwirtschaft, Wohnen und Integration auf dem Land. Die Fortsetzung der Ökumenischen Landkonferenz ist bereits in Planung: am 20./21. April 2018 sollen die Thesen am Haus Volkersberg (Diözese Würzburg) fortgeschrieben werden.

 

KLJB-Landesvorsitzender Julian Jaksch: „Beide christlichen Landjugendverbände sehen sich bei diesen Themen als Vertretung der Interessen der Landjugendlichen in den Kirchen, der Politik und der Gesellschaft und bringen entsprechende Positionen ein.“ ELJ-LandesvorsitzendeNadine Bentheimer bestätigte: „Mit der gemeinsamen Tagung konnten wir an unserer guten Basis weiterbauen, die gemeinsame Tagung ist der Ausdruck einer unkomplizierten ökumenischen Zusammenarbeit.“

 

Aufruf zur Aktion „Maibaum für Toleranz 2017“

Im Tagungsteil der beiden satzungsgemäßen Gremien wurde ein gemeinsamer „Aufruf zur Aktion Maibaum für Toleranz 2017“ verabschiedet.

Die Aktion wird getragen durch das „Bayerische Bündnis für Toleranz“, in dem neben beiden großen christlichen Kirchen z. B. der Bayerische Jugendring und der Bayerische Bauernverband Mitglied sind. Die Aktion rund um den 1. Mai 2017 werde, wie es im Aufruf heißt „in vorbildlicher Weise anregen, was wir in Zeiten des erstarkenden Rechtsextremismus dringend brauchen: Persönliche Begegnungen und immer weiter entwickelte Traditionen - für mehr Toleranz und Integration statt Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit.“

KLJB-Landesvorsitzende Christina Kornellzur Aktion „Maibaum für Toleranz“: „Diese Aktion kommt in beiden Verbänden toll an – die persönlichen Begegnungen auf dem Dorf sind der beste Weg zur Integration.“ ELJ-Landesvorsitzender Stefan Kittsteiner: „Gemeinsam gut aufgestellt ist das Motto der tollen Aktion und wir hoffen auf viele bunte Maibäume der Toleranz!“

 

Weitere Infos zur Aktion auf: www.maibaum-fuer-toleranz.de

 

Pressemitteilung als pdf-Download

 

Pressefoto Maria Kurz als druckfähige jpg-Datei

 

Pressefoto ELJ und KLJB in Pappenheim als druckfähige jpg-Datei 

 

Beschluss "Maibaum für Toleranz" als pdf-Datei 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil wir alle eine große Familie sind.“
Sandra