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KLJB-Landesvorsitzende Christina Kornell will mehr Flächensparen im Landesentwicklungsprogramm: "Die geplanten Lockerungen für Gewerbe in der freien Landschaft gehen in die völlig falsche Richtung."

Flächensparen auf dem Land geht nur mit striktem Anbindegebot in Bayern!

Zur morgigen Anhörung von Verbänden zum neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) im Bayerischen Landtag erklärt die KLJB-Landesvorsitzende Christina Kornell (23): „Das neue LEP wurde bereits vor der morgigen Anhörung durchgängig von allen Sachverständigen und Verbänden als ungeeignet bewertet: Vom Bund Naturschutz bis zum Bayerischen Bauernverband wird hier vor neuem Flächenverbrauch gewarnt. Es bleibt besonders für uns als Landjugend und die nächsten Generationen wichtig für das Leben auf dem Land, wie der vernünftige Rahmen der Landesplanung gestaltet ist. Flächensparen und eine nachhaltige, jugendgerechte Entwicklung im Dorfkern mit Sanierungen und neuen Wohnformen können wir uns nur mit einem strikten Anbindegebot für Gewerbegebiete vorstellen. Die geplanten Lockerungen für Gewerbe in der freien Landschaft gehen in die völlig falsche Richtung.“

  

Christina Kornell kündigt eine weitergehende Position der KLJB an:

„Wir legen als KLJB-Landesvorstand der kommenden Landesversammlung vom 25. bis 28. Mai im Haus Werdenfels bei Regensburg einen Antrag unter dem Titel ‚Junges Wohnen auf dem Land‘ vor. Dabei wollen wir in Anknüpfung an unsere Positionen etwa zu ‚peripheren Regionen‘ darauf hinweisen, dass bisher kaum die Interessen der Landjugend bedacht werden, wenn es um Planen und Bauen auf dem Land geht. Zentrumsnahes Wohnen und Arbeiten und konsequentes Flächensparen sind dabei sehr wichtige Punkte. Und eine qualifizierte Jugendbeteiligung sehen wir als Pflichtprogramm jeder Planung vor Ort.“

 

KLJB unterstützte bereits Massen-Petition für das Anbindegebot

Die KLJB gehörte zu den Unterstützern einer Massen-Petition, die mit 10.000 Unterschriften für ein konsequentes Anbindegebot im Oktober 2016 an Landtagspräsidentin Barbara Stamm übergeben wurden. Besonders vor dem Hintergrund des KLJB-Projekts „Ausgewachsen. Wie viel ist genug?“ wurde die geplante Reform von „Heimatminister“ Markus Söder sehr kritisch bewertet.

 

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„Ich bin glücklich auf dem Land, weil do immer wos los is!“
Tobias