Aktuell

Der Landesvorsitzende Andreas Deutinger überreicht dem Jugendbischof die KLJB-Leitlinien. Dieser wünscht ihm für die neue Aufgabe Gottes Segen.

Im selben Boot

Jugendbischof Dr. Haßlberger im Gespräch mit dem Landesvorstand

 

Als aktuelle Themen brachte der Landesvorstand die geplante Kampagne zum ländlichen Raum, die Weiterarbeit am Thema „Landpastoral“ sowie die ehrenamtliche geistliche Begleitung auf Ortsebene ein. Weihbischof Haßlberger betonte erneut die Wichtigkeit dieses Themas, bat aber auch um eine Weiterentwicklung auf Diözesanebene. Von der Vielzahl der Werkmaterialien und den aktuellen Werkbriefen zeigte er sich sehr angetan und regte unter anderem Kooperationen im Bereich der Sakramentenvorbereitung an. Beim Thema „Naturnaher Do-nausausbau“ war man sich einig, dass der Gedanke der Schöpfungsverantwortung nicht zu kurz kommen darf. Schließlich berichtete der Jugendbischof von der Deutschen Bischofskonferenz: „Die Bischöfe sind in sich gegangen und man war sich einig, dass es so nicht weitergehen kann.“ Es sei von Seiten der Bischöfe ein Dialogprozess zur Zukunft der Kirche geplant, der die sperrigen Themen nicht ausschließen dürfe. Inwieweit dieser Dialog auf den Diözesanebenen umgesetzt werde, sei derzeit noch offen. Der Landesvorstand berichtete von der für das nächste Jahr geplanten Jugendkonferenz. Die von der Landesversammlung ausgehende Veranstaltung werde eine gute Gelegenheit zum Dialog bieten und Themen der Kirche wie Zölibatsverpflichtung, Demokratie in der Kirche oder die Stärkung der Laien in den Blick nehmen. Weihbischof Haßlberger sagte seine Teilnahme zu. Er empfahl, auch den Vorsitzenden der Freisinger Bischofskonferenz, Erzbischof Reinhard Marx, anzufragen. Zu guter Letzt wurde der Bericht der Landesstelle an die Freisinger Bischofskonferenz vorbesprochen, woraufhin sich Weihbischof Haßlberger beim Landesvorstand für die gute Arbeit herzlich bedankte: „Alles Gute bis zum nächsten Mal. Wir sitzen ja im selben Boot.“

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil‘s do de gmiadlichsten Festl gibt.“
Michi