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Hier im Bild: Junglandwirt Gerhard Langreiter, Sprecher des AK LÖVE (Landwirtschaft, Ökologie, Verbraucherschutz und Ernährung)

KLJB Bayern befürwortet die BBV-Aktion „Stoppt den Landfraß“

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern unterstützt den Bayerischen Bauernverband (BBV) in seiner Forderung nach der Schonung landwirtschaftlicher Flächen bei der Aktion „Stoppt den Landfraß“.

 

Bereits auf Ihrem Landesausschuss im Frühjahr 2009 hat sich die KLJB gegen den zunehmenden Flächenverbrauch in Bayern ausgesprochen. Besonders landwirtschaftliche Flächen gehen durch den Flächenverbrauch oder durch die dadurch notwendigen Ausgleichsflächen verloren.

Die KLJB Bayern fordert in ihrem Beschluss von 2009 bereits die Priorisierung des Erhalts von Produktionsflächen für die Landwirtschaft bei der Ausweisung von Ausgleichsflächen. Müssen  Ausgleichsflächen ausgewiesen und angelegt werden, ist es der KLJB Bayern besonders wichtig, dass die Flächen durch Extensivierung oder ökologische Bewirtschaftung in landwirtschaftlicher Nutzung bleiben. Außerdem kann durch einen Biotopverbund mit geringem Flächenaufwand wesentlich mehr erreicht werden als durch das Anlegen immer neuer Kleinstbiotope. Derzeit wird in Bayern täglich eine Fläche von rund 20 Hektar für den Straßenbau, Siedlungs- oder Gewerbeflächen verbraucht - Tendenz steigend.

KLJB-Landesvorsitzender Sebastian Maier betont: „Angesichts der steigenden Weltbevölkerung und der Ausweitung des Anbaus nachwachsender Rohstoffe ist dieser Umgang mit der knappen Ressource Boden nicht akzeptabel.“

Aus diesem Grund befürwortet und unterstützt die KLJB Bayern auch die Aktion „Stoppt den Landfraß“ des Bayerischen Bauerverbandes. „Es ist dringend notwenig, dass sich in diesem Bereich endlich etwas tut“, so Sebastian Maier.

Hier die Pressemeldung als PDF herunterladen.

Hier der Beschluss KLJB-Landesausschuss im Frühjahr 2009 gegen den zunehmenden Flächenverbrauch in Bayern

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man do no zamhaifd.“
Nicole