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Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (zweiter v.l.) nahm vor dem von der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichneten "Klimobil" die„Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz in der Diözese Würzburg“ entgegen. V.l.: Domkapitular Monsignore Hans Herderich, Peter Gehring von der Umweltstation KjG-Haus Schonungen und Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter der Diözese Würzburg. Bild: Markus Hauck (POW)

KLJB Bayern begrüßt Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz der Diözese Würzburg

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern sieht die Ende 2009 in der Diözese Würzburg verabschiedeten Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz als positives Signal. Sie wünscht sich ein ähnliches Engagement auch von anderen bayerischen Diözesen.

 

Bereits 2007 hat die KLJB Bayern ein Positionspapier „Kirche und Klima-wandel“ verabschiedet, in dem sie mehr Engagement der Kirchen im Bereich Klimaschutz fordert. Deswegen begrüßt der Verband die neuen Leitlinien zum Klima- und Umweltschutz der Diözese Würzburg. „Viele bayerische Diözesen arbeiten erfreulicherweise am Thema Klimaschutz, aber die Diözese Würzburg ist die erste, die Leitlinien für diesen Bereich erstellt hat. Das freut uns sehr“, so Sebastian Maier, Landesvorsitzender der KLJB Bayern. Die Leitlinien beinhalten zum Beispiel die Forderung der KLJB Bayern nach der Ausstattung des kirchlichen Fuhrparks mit Fahrzeugen mit sparsamen und klimafreundlichen Antriebstechniken und geringem CO2- Ausstoß. „Wichtig finden wir in diesem Zusammenhang auch die Verbindlichkeit solcher Leitlinien und hoffen, dass diese in der Diözese Würzburg auch konsequent umgesetzt werden“, so Maier.

Marktmacht nutzen

Die KLJB Bayern hält es für dringlich, verbindliche Ziele und Vorgaben für ein schöpfungsgerechtes Verhalten der gesamten katholischen Kirche in Bayern zu vereinbaren. Die Kirche muss hier mit gutem Beispiel vorangehen. Die katholische Kirche kann nicht nur durch eine öffentliche Positionierung für den Klimaschutz eine sehr wichtige bewusstseinsbildende Aufgabe und Vorbildfunktion übernehmen, sie verfügt außerdem als Großverbraucherin über ‚Marktmacht’, die es zu nutzen gilt. Auch hier kommen die Würzburger Leitlinien den Forderungen der KLJB Bayern nach Verwendung von saisonalen, regionalen, fair gehandelten und wenn möglich biologisch erzeugten Lebensmitteln  sowie der Beachtung von Umwelt- und Sozialkriterien beim Einkauf von Ver- und Gebrauchsgegenständen nach.

 

Zum Beschluss "Kirche und Klimawandel"

 

Bistum Würzburg - Nachrichten

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man do d’Weißwurst no vor 12e isst.“
Stefan