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Landjugend gegen die Dritte Startbahn: Hier bei der von der KLJB München und Freising unterstützten Großdemonstration am Münchner Marienplatz am 29.10.2011

KLJB Bayern gegen die dritte Startbahn

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern spricht sich gegen den Bau der dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen aus. Der Landesausschuss der KLJB Bayern beauftragte in Teuschnitz (Diözese Bamberg, Landkreis Kronach) den Landesvorstand, sich klar und öffentlichkeitswirksam gegen den Bau der dritten Start- und Landebahn zu positionieren. Begründet wird der Beschluss mit dem Verantwortungsbewusstsein für die Schöpfung sowie mit dem Recht der Anwohner auf Heimat. Zudem widerspricht der Ausbau dem Grundsatz nachhaltigen Handelns.

 

KLJB-Landesgeschäftsführer Martin Wagner sieht einen Zusammenhang mit der laufenden KLJB-Kampagne „HEIMVORTEIL – Punktsieg für´s Land!“: „Der Ausbau des Flughafens wird sich negativ auf den Sozialraum Land auswirken. Wir als KLJB melden uns zu Wort, wenn es um die Zukunft der ländlichen Räume und unsere Heimat geht.“

 

Mit einem Beschluss der KLJB-Landesversammlung wurde bereits 2007 eine skeptische Haltung gegenüber dem Ausbau von Flughäfen und das Eintreten für ökologisch nachhaltige Verkehrskonzepte zum Ausdruck gebracht. Insbesondere der in Zeiten des Klimawandels nicht mehr verantwortbare zusätzliche Flugverkehr und der für dieses Bauprojekt notwendige Flächenverbrauch von 1150 ha mit 326 ha versiegelter Fläche sind für die KLJB entscheidende Argumente gegen das Großprojekt.

 

KLJB-Landesgeschäftsführer Martin Wagner: „Wir sind nicht grundsätzlich gegen das Fliegen, aber wir können angesichts des Klimawandels nicht einfach so weiter machen wie bisher und immer mehr wollen.“

 

Der Beschluss, der aus dem Diözesanverband München und Freising eingebracht worden war, wurde einstimmig verabschiedet.

 

Hier der Wortlaut des Beschlusses vom Landesausschuss in Teuschnitz.

 

Pressemeldung als pdf

 

Ein Interview zur dritten Startbahn  gab der KLJB-Diözesanvorstand Rupert Heindl (München und Freising) im Münchner Kirchenradio.

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man seine Nachbarn no kennt.“
Manuel