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Maria Baumer, Landesvorsitzende der KLJB Bayern, wurde am Samstag, den 21.9.2013 in Muschenried beigesetzt.

KLJB Bayern trauert gemeinsam um Maria Baumer

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern trauert gemeinsam um ihre Landesvorsitzende Maria Baumer und drückte bei der Trauerfeier in Muschenried am vergangenen Samstag ihr tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen aus. Die Trauerfeier gestalteten Ehrenamtliche der KLJB und Landesseelsorger Richard Stefke mit. Der Diözesanvorsitzende der KLJB Regensburg, Ignaz Ganslmeier, sprach den Nachruf der KLJB nach dem Gottesdienst, den wir hier dokumentieren.

 

Nachruf der KLJB nach dem Gottesdienst in Muschenried am 21.9.2013:

 

"Wir bewegen das Land!" Dieser Leitspruch der katholischen Landjugendbewegung war für Maria Auftrag. Wir haben Grund, Maria zu danken für ihr Herzblut für unseren Verband, die KLJB, die für sie nicht nur Hobby, sondern Herzensanliegen war.

 

Ausgehend von ihrer Ortsgruppe war sie lange Jahre auf Kreisebene in der Vorstandschaft und mehr als 10 Jahre auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene in Facharbeitskreisen engagiert.

 

Als feste Größe auf unseren Diözesanversammlungen, brachte sie sich stets kreativ ein und diskutierte so manches Mal auch spitzfindig mit. Auf Diözesanebene war sie Stütze bei den diözesanen Schwerpunktprojekten „MEUTE“ und „Landgewitter“. Sie tragen ihre Handschrift, insbesondere „Landgewitter“ wäre ohne sie so nicht möglich gewesen.

 

Auf Landesebene wirkte sie beim Projekt „25.000“ sowie beim Leitlinienprozess mit. Leider konnte sie ihr Amt als Landesvorsitzende nicht mehr antreten, obwohl sie sich das als neue Herausforderung sehr gewünscht hatte. 

 

Über ein Jahrzehnt hindurch, was in der Jugendarbeit eine Ewigkeit ist, prägte sie die KLJB- Arbeit mit: kreativ und ideenreich, anpackend und äußerst zuverlässig, leidenschaftlich und nachdrücklich, fachlich fundiert und aus einem bodenständigen Glauben heraus. Sie hat gezeigt, was Landjugendarbeit heißt: in Bewegung zu sein und beweglich zu bleiben. Sie wandelte Worte in Taten um, bevor ein anderer erst darüber nachdachte. Für all das und noch viel mehr: Vergelt´s Gott, Maria!

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir über diese Erklärung hinaus keine Stellungnahmen abgeben können und danken für die angemessene Zurückhaltung der Medien bei der Trauerfeier.

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil ma se auf da Stross no griasd.“
Florian