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Der ehrenamtliche KLJB-Landesvorsitzende Franz Wacker (22) wird als UN-Jugenddelegierter für Deutschland nach New York reisen und 9 Millionen junge Menschen dort vertreten.

KLJB-Landesvorsitzender Franz Wacker reist als UN-Jugenddelegierter nach New York - „Zwei für 9 Millionen junge Menschen“

Der KLJB-Landesvorsitzende Franz Wacker (22) aus Laberweinting, Landkreis Straubing-Bogen, wird Deutschland als UN-Jugenddelegierter vertreten und dafür im Sommer erstmals nach New York reisen. Dabei wird er 9 Millionen junge Menschen von 14 bis 24 Jahren als Teil der deutschen Regierungsdelegation bei den Vereinten Nationen politisch vertreten.

Nach einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren wurde er für das Ehrenamt ausgewählt und heute gemeinsam mit Johanna Lichtschlag vorgestellt. Franz Wacker: „Ich möchte gemeinsam mit jungen Menschen, für junge Menschen bei den Vereinten Nationen die Wünsche, Visionen und Sorgen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland an den Verhandlungstisch bringen! Ich freue mich darauf, gemeinsam in den Austausch zu kommen und an einer besseren, friedlicheren, nachhaltigeren und offeneren Welt zu arbeiten. Das will ich als UN-Jugenddelegierter anpacken!“

 

Franz Wacker freut sich sehr auf das neue Ehrenamt:

„Das ist eine ganz hervorragende Ergänzung zur Vertretung von rund 25.000 KLJB-Mitgliedern in Bayern. Johanna und ich werden im kommenden Jahr versuchen, mit möglichst vielen jungen Menschen bei Workshops und gemeinsamen Austauschen ins Gespräch zu kommen und so auch eine starke, transparente und junge Stimme bei der 77. Generalversammlung einbringen zu können.“

 

Franz Wacker kommt aus der KLJB-Ortsgruppe Laberweinting im Kreisverband Straubing-Bogen, einer Hochburg der Katholischen Landjugendbewegung. Über die Kreisebene und das Amt als KLJB-Diözesanvorsitzender in Regensburg wurde er im Mai 2020 erstmals als KLJB-Landesvorsitzender gewählt und ist hier für den Bereich Politik und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. So bereitete er den Beschluss „Gemeinsam gegen Hatespeech“ vor und zur KLJB-Landesversammlung vom 26.-29. Mai 2022 in einer Arbeitsgruppe einen Beschluss „KLJB für Demokratie und Toleranz – Gemeinsam gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“. Darüber hinaus engagiert er sich bereits beim Programm „FairActivists“ von Fair Trade Deutschland für den fairen Handel.

Ein besonderes Anliegen ist ihm, dass „die Jugend“ mehr ist als „Schule“ – ein Thema der Coronakrise, das er mitnehmen wird nach New York, denn „Junge Menschen engagieren sich vielfältig sozial und politisch für ihre Zukunft. Sie sind auf jeder politischen Ebene so viel mehr Respekt und Beachtung wert als nur über Schule zu sprechen in der Politik!“  Franz Wacker selbst studiert in München Gesundheitsmanagement und ist froh, dass er Studium und Ehrenamt gut verbinden kann: „Das ist alles eine Frage der Organisation und Teamarbeit, das haben wir in der Jugendarbeit gelernt“, sagt er lachend.  

 

Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung werden von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und dem Deutschen Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit (DNK) ausgewählt, organisatorisch unterstützt und inhaltlich begleitet.

Sie setzen sich gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Trägerstrukturen des Programms für starke Vereinte Nationen ein und werben für bessere und faire Strukturen für die Teilhabe junger Menschen im Kontext der Vereinten Nationen. Um Bewusstsein und Aufmerksamkeit für Themen und Bedürfnisse der in Deutschland lebenden Jugend zu schaffen, treten sie mit Jugendlichen und jungen Gruppen in den Austausch und organisieren Jugendkonsultationen und Workshops. 

Mehr Informationen:

www.jugenddelegierte.de  Instagram: @jugenddelegierte

 

DieKLJB Bayern ist der größte ländliche Jugendverband in Bayern, in dem sich rund 25.000 junge Christ*innen selbst organisiert und demokratisch, kompetent und engagiert für das Leben auf dem Land einsetzen.

 

Pressemitteilung als pdf-Download

Pressefoto Franz Wacker druckfähig als jpg-Datei (Foto: Andreas Gregor, 11 MB)

 

 

 

 

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man seine Nachbarn no kennt.“
Manuel