Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die Nutzung der Website sind Sie mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.  > Mehr dazu

Aktuell

Der neue KLJB-Landesvorstand, v.l. die ehrenamtlichen Landesvorsitzenden Julian Jaksch, Stefan Gerstl, Benedikt Brandstetter, Landjugendseelsorgerin Julia Mokry, ehrenamtliche Landesvorsitzende Christina Kornell, Simone Grill und Landesgeschäftsführerin Maria Kurz.

Benedikt Brandstetter (23) aus Dietersburg (Landkreis Rottal-Inn, Diözese Passau) wurde neu als ehrenamtlicher KLJB-Landesvorsitzender gewählt.

Stefan Gerstl (25) aus Niederaichbach (Landkreis Landshut, Diözese Regensburg) wurde neu als ehrenamtliche KLJB-Landesvorsitzender gewählt.

KLJB unterstützt Volksbegehren gegen Flächenverbrauch in Bayern

Das Volksbegehren für eine Begrenzung des Flächenverbrauchs in Bayern findet weitere Unterstützung: Die rund 90 Delegierten von 26.000 Mitgliedern der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) beschlossen am Sonntagvormittag in Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen), das Bündnis bayernweit zu unterstützen. Die 69. KLJB-Landesversammlung im Haus Volkersberg wählte zugleich einen neuen KLJB-Landesvorstand: Stefan Gerstl (25) aus Niederaichbach (Landkreis Landshut, Diözese Regensburg) und Benedikt Brandstetter (23) aus Dietersburg (Landkreis Rottal-Inn, Diözese Passau) wurden neu als ehrenamtliche Landesvorsitzende gewählt. Im Amt bestätigt wurden Christina Kornell (Volkach, Diözese Würzburg), Simone Grill (Röttenbach, Diözese Eichstätt) und Julian Jaksch (Hutthurm, Diözese Passau).

KLJB will klare politische Ziele beim Flächenverbrauch

Die KLJB schloss sich damit dem breiten Bündnis „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt“ an, das zum Ziel hat, den Flächenverbrauch auf 5ha/Tag zu begrenzen. „Wir sehen das als logische Konsequenz für unser jahrelanges Eintreten dafür, den Flächenverbrauch auf dem Land wirksam zu bekämpfen. Alle bisherigen Maßnahmen und Absichtserklärungen haben wenig bewirkt. Jetzt braucht es durch das Volksbegehren klare politische Ziele, die dann vor Ort umgesetzt werden können“, begründete Landesvorsitzende Simone Grill die Entscheidung der KLJB.

 

Simone Grill weiter zum Volksbegehren: „Entscheidend sind für uns die Leitlinien der KLJB, die wachstumskritische Enzyklika ‚Laudato Si‘ von Papst Franziskus und die globalen Ziele der Nachhaltigkeit (SDG), der Agenda 2030 der Vereinten Nationen – diese Hintergründe sind für uns als Landjugend die beste Orientierung, um beim Verbrauch von landwirtschaftlichen und ökologischen Flächen auf dem Land klare, landesweite Grenzen zu setzen.“

 

Zwei neue Landesvorsitzende aus Niederbayern gewählt

Beide neu gewählten KLJB-Landesvorsitzenden waren bereits einige Jahre Diözesanvorsitzende: Stefan Gerstl aus der Diözese Regensburg studiert in Landshut Nutzfahrzeugtechnik, Benedikt Brandstetter aus der Diözese Passau ist in Regensburg im letzten Semester für den Bauingenieur-Master „Bauen im Bestand“.

 

Stefan Gerstl: „Die Vertretung und Vernetzung der Landjugend hat mir bisher großen Spaß gemacht und nun will ich das Engagement auf Landesebene fortsetzen.  Den AK LÖVE zu Landwirtschaft und Ökologie habe ich schon kennengelernt, aber auch die jugendpolitische Vertretungsarbeit für die KLJB ist mir wichtig.“

 

Benedikt Brandstetter: „Ich war schon bisher im AK Internationale Solidarität auf Landesebene aktiv und habe große Lust, hier noch mehr Felder zu bearbeiten, auch beim Jahresschwerpunkt #wirhabenwaszusagen, der im Wahlkampfjahr in Bayern das Thema Jugendbeteiligung und Demokratie angehen wird.“

 

 

Weitere Beschlüsse zu Bildung und Nachhaltigkeit in der Kirche

Beim Konferenzteil am Sonntag wurden drei weitere Beschlüsse der KLJB-Landesversammlung gefasst und sind als Download verfügbar:

„Jetzt handeln. Schöpfung bewahren“ ist ein Grundsatzbeschluss, der eine Umsetzung der globalen Nachhaltigkeits-Agenda der Vereinten Nationen (SDGs) in der katholischen Kirche behandelt.

„Bildung ist Schule und mehr - ständig im Wandel“ ist eine Leitlinie der Landjugend für neue Wege in der Bildungspolitik, die für die Jugendarbeit schon immer mehr als nur Schule mit viel Praxisbezug war.

„Das Kreuz ist Botschaft“ ist eine kurze Erklärung der KLJB, wofür das Kreuz im Logo und Auftrag der KLJB steht: „Wir bitten, das Kreuz als religiöses Zeichen mit Respekt ins Gespräch und in Räume zu bringen.“

 

 

Prominente Gäste zum Wahljahr mit #wirhabenwaszusagen

Gleich drei landesweite Spitzenkandidaten zur Landtagswahl waren bereits am Freitag zum politischen Dialog mit der Landjugend gekommen: Natascha Kohnen (SPD), Hubert Aiwanger (FW) und Katharina Schulze (Grüne) sowie CSU-Generalsekretär Markus Blume nahmen an einem Podium teil. Die Themen der KLJB wie Jugendbeteiligung, Nachhaltigkeit und Flächenverbrauch wurden dabei kontrovers diskutiert und in Kleingruppen mit den prominenten Gästen vertieft. Bereits zuvor hatte es zahlreiche Workshops zu den Themen Demokratie und Jugendbeteiligung gegeben, mit denen die KLJB in ihren Jahresschwerpunkt #wirhabenwaszusagen startete.

Vgl. zum Studienteil Politik eigene KLJB-Pressemitteilung vom Freitag, 11.5.2018!

 

 

Pressemitteilung vom Sonntag 13.5.2018 als pdf-Download

 

Druckfähiges Foto neuer KLJB-Landesvorstand

 

Druckfähiges Foto neuer KLJB-Landesvorsitzender Stefan Gerstl

 

Druckfähiges Foto neuer KLJB-Landesvorsitzender Benedikt Brandstetter

 

Beschluss Beteiligung am Volksbegehren gegen Flächenfraß als pdf-Datei

 

 

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil‘s do de gmiadlichsten Festl gibt.“
Michi