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Andreas Deutinger (27), KLJB-Landesvorsitzender bewertet die heutige Entscheidung für ein neues Heimatministerium in Bayern als „weniger entscheidend für die Jugend auf dem Land in Bayern als konkrete Schritte für mehr Jugendbeteiligung.“

KLJB zum neuen Heimatministerium: „Wichtiger als Strukturen sind ehrliche Zukunftsperspektiven für die Jugend auf dem Land in Bayern“

Landesvorsitzender Andreas Deutinger bewertet für die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) die Einrichtung des neuen Heimatministeriums im Staatsministerium der Finanzen in Bayern als „weniger entscheidend für die Jugend auf dem Land, wenn es nicht mit konkreten Schritten und Programmen unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Jugend, verbunden sein wird“.

 

Andreas Deutinger: „Wir begrüßen grundsätzlich die Bündelung der Zuständigkeiten in einem Haus. Wichtiger als Verwaltungsstrukturen sind für uns jedoch ernstgemeinte und angemessen ausgestatte Programme. Die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen darf keine hohle Phrase bleiben. Die Landesentwicklung darf nicht einfach nur von einem Haus ins nächste verschoben werden. Statt Sandkastenspielen muss sie ernsthaft ihrer Aufgabe einer fachübergreifenden Planung und zukunftsweisender Zielsetzungen gerecht werden.“

 

Damit das Landesentwicklungsprogramm(LEP) kein Papiertiger bleibt, muss aus Sicht der KLJB Bayern der politische Wille erkennbar werden, die dort identifizierten Herausforderungen nachhaltige Entwicklung, demographischer Wandel, Energiewende und Klimaschutz zu bewältigen. Jungen Menschen sind in ländlichen Räumen Bleibeperspektiven zu eröffnen, ebenso wie in Zuwanderungsregionen Sorge zu tragen ist, dass Dörfer ihre Lebensqualität und ihren Zusammenhalt erhalten können.

 

Mit Spannung verfolgt die KLJB die geplante Fortschreibung des LEP und setzt ihre Hoffnung auf mutige Weichenstellungen, zum Beispiel bei der Reform des Zentrale-Orte-Systems. Die Kommunen müssen mit entsprechender Mittelausstattung unterstützt werden, um Aufgaben wie den Breitbandausbau zu meistern.

 

Andreas Deutinger: Die Jugend ist zu beteiligen!

„Wir fordern eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Jugend, wenn es um die Entwicklung des Landes geht. Die jungen Menschen sind die Zukunft, die nicht nur am längsten mit den heute getroffenen Entscheidungen leben müssen, sondern deren Kreativität und Engagement es für die Gestaltung unseres Gemeinwesens zu gewinnen gilt. Attraktive ländliche Räume wird man nur unter Beteiligung der Jugend vom Land schaffen können.“ Die KLJB Bayern fordert daher eine Einbeziehung der Bevölkerung und im Besonderen der Jugend in die Erstellung und Umsetzung der Regionalpläne.

 

Andreas Deutinger lädt Politik ein zum Dialog mit der Landjugend

„Auf die neue Staatsregierung kommen große Herausforderungen zu, es braucht Visionen und konkrete Antworten auf die Zukunftsherausforderungen, wie demographischer Wandel und Energiewende mit Konzepten, die der Jugend eine Perspektive geben. Wir freuen uns auf den Dialog darüber mit der Politik.“

 

 

Die Visionen der KLJB für das Leben auf dem Land finden sich im

Beschluss „HEIMVORTEIL – Punktsieg für’s Land“ (Mai 2013) der KLJB-Landesversammlung 

und im Beschluss

„Jugendbeteiligung bewegt das Land - mehr Partizipation und

politische Bildung in Bayern!“ (Februar 2012)

 

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„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man do d’Weißwurst no vor 12e isst.“
Stefan