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Über 100 KLJB-Mitglieder in Pfarrgemeinderäten

In der Erzdiözese München und Freising sind seit den Wahlen im März 104 Jugendliche und junge Erwachsene aus der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) Mitglieder von Pfarrgemeinde-räten. Sie stehen exemplarisch für den tatkräftigen Einsatz der KLJB für die Kirche auf dem Land in ganz Bayern.

 

"100 Pfarrgemeinde aus der KLJB – das bedeutet 100 junge Laien, die sich nicht nur bei uns im Verband engagieren, sondern sich auch aktiv in das Leben der Pfarreien einmischen!" strahlt  Maria Festner, Diözesanvorsitzende der KLJB in der Diözese München und Freising. Gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen hatte sie sich zum Ziel gesetzt, mindestens 4 x 25 KLJB-Mitglieder zu motivieren, sich in Pfarrgemeinderäten zu engagieren. Damit schaffte der Diözesanvorstand seine Wette im Rahmen des landesweiten KLJB-Projektes "25.000! Menschen, Bilder & Aktionen", bei dem sich alles um die 25.000 KLJB-Mitglieder in Bayern dreht. Diese waren unter anderem aufgerufen, sich mit Wettaktionen rund um die Zahl 25 am Projekt zu beteiligen. Die München-Freisinger gewannen ihre Wette gegen Wettpaten Prof. Alois Baumgartner, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum München und Freising.

 

Wir bewegen das Land
KLJB-Landesvorsitzende Verena Meurer ist begeistert: "Toll, dass wir die Jugendlichen mit unserem Projekt auf solche Ideen bringen konnten! Das ehrenamtliche Engagement in der Diözese München und Freising steht exemplarisch für ganz Bayern. Es zeigt, dass sich junge Leute entgegen allen anders lautenden Aussagen ganz aktiv in den demokratischen Gremien der Kirche engagieren und die Landpastoral tatkräftig mitgestalten." Demokratische Mitbestimmung und die aktive Gestaltung des ländlichen Lebensraumes  - sowohl in politischen als auch in kirchlichen Gemeinden - sind wichtige Anliegen der KLJB-Arbeit. Verantwortliche auf Landes- und Bundesebene haben beispielsweise Positionen zur "Kirche auf dem Land" und eine Grußbotschaft an Papst Benedikt XVI. beschlossen, die konkrete Vorschläge für die Kirche auf dem Land beinhalten, beispielsweise die Stärkung demokratisch gewählter Gremien und mehr Verantwortung für Laien - Frauen und Männer.

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil‘s do de gmiadlichsten Festl gibt.“
Michi