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Die KLJB-Landesvorsitzende Vroni Hallmaier (23) bewertet die aktuelle Diskussion zur Energiewende in Bayern als „zu geringe Fokussierung auf die Kernpunkte regional, dezentral, erneuerbar.“

„Wir jungen Menschen vom Land fordern ein Gesamtkonzept zur Energiewende in Bayern!“

Zur Debatte um die Energiewende in Bayern erklärt die Landesvorsitzende der KLJB Bayern, Vroni Hallmeier. „Die aktuelle Diskussion zur Energiewende in Bayern muss vorrangig wieder auf ihre Kernbereiche der regionalen, dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung fokussiert werden. Wir als KLJB Bayern haben uns bereits 2012 intensiv mit der Energiewende beschäftigt und unser Energiekonzept ‘Junge Ideen für neue Energien‘ beschlossen. Die aktuelle Diskussion über Abstandsregelungen bei Windrädern, Pumpspeicherkraftwerke oder Stromtrassenausbau verliert ihre Kernausrichtung der regionalen, dezentralen und erneuerbaren Energieversorgung."

 

Vroni Hallmeier begrüßt "dass nicht über die Köpfe der Menschen hinweg Entscheidungen getroffen werden. Allerdings ist die Mehrheit der Deutschen für die Abschaltung von Kohle- und Atomkraftwerken und für den Ausbau der Windkraft.“

 

Vroni Hallmeier fordert Gesamtkonzept für Energiewende in Bayern:

 „Bayern braucht den politischen Willen zur Umsetzung eines Gesamtkonzepts zur Energiewende, sonst droht das energiepolitische Chaos. Die KLJB Bayern fordert einen abgestimmten Gesamtplan, auf den man sich verlassen kann und der Planungssicherheit gibt. So muss für Investoren in Projekten erneuerbarer Energien ein Vertrauensschutz für das gesamte Jahr 2014 gelten.“

 

KLJB schlägt wie die ELJ dezentrale Lösungen und Einsparung vor

Die KLJB schließt sich dem Offenen Brief an Ministerpräsident Seehofer der ELJ (Evangelische Landjugend) Bayern zur Fortschreibung der Energiewende an. Ebenso wie die ELJ sieht die KLJB im vorrangigen Ausbau der erneuerbaren Energien die Verantwortung für die Energiewende aus christlicher, ethischer und ökologischer Sicht. Neben der Forderung nach dezentralen Speicherlösungen und der Ablehnung von Zentralisierungen wie „Wind im Norden und Sonne im Süden“ sowie der Übermacht der am Markt agierenden Stromkonzerne, sieht die KLJB für die Energiewende auch eine hohe Bedeutung für Stromeinsparung, Mobilität und Transparenz.


Die KLJB-Landesvorsitzende Vroni Hallmeier lädt zum politischen Dialog mit der Landjugend ein:

„Die KLJB hat auf ihrer Landesversammlung im Mai 2012 in einem Positionspapier ‘Junge Ideen für neue Energien‘ ihre Visionen für die Zukunft der Energiepolitik formuliert. Wir freuen uns auf den Dialog darüber mit der Politik.“

 

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Die Visionen der KLJB zum Thema Energie finden sich im

Beschluss „Junge Ideen für neue Energie“ (Mai/November 2012)

 

 

 

„Ich bin glücklich auf dem Land, weil man do d’Weißwurst no vor 12e isst.“
Stefan